„Im Weinberg arbeite ich im Einklang mit der Natur.“

wingertsreihe_hNur gute Trauben ergeben einen guten Wein. Dafür haben wir schon mal die richtigen Weinlagen und Böden. Auch das Wetter hier in Rheinhessen verwöhnt die Trauben mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden. Und wenn es ein gutes Jahr ist, mit Sonne und Regen im richtigen Maß zur passenden Zeit, dann kann es ein Traumjahrgang werden.

Aber – und hier komme ich ins Spiel – ein ganz wichtiger Faktor ist die Arbeit des Winzers. Das ganze Jahr über bin ich immer wieder im Weinberg und lege Hand an, wo es nötig ist. Im Januar/Februar beginne ich mit dem Schneiden der Reben.
Damit verringere ich zwar den Ertrag, bekomme aber mehr Qualität.

Im Frühjahr biege und binde ich die Reben, damit die Trauben gut hängen können. Der Boden wird, wenn nötig, naturnah gedüngt.  Kaum kommen die ersten Blüten, bin ich schon wieder im Weinberg, um unerwünschte Triebe herauszubrechen. Denn die Kraft soll nur in die Trauben gehen.

„Für meine Weine nur die besten Trauben.“

Traube_kWenn die Trauben voller werden, brauchen sie viel Sonne. Denn die bringt den Geschmack, die Aromen und natürlich auch den Alkoholgehalt. Also dünne ich das Laub aus, damit die Sonnenstrahlen ungehindert die Trauben erreichen können.

Für besondere Weine, wie z.B. meine Prestige-Weine, reduziere ich den Ertrag nochmals, indem ich die Trauben halbiere. Das, was dann am Rebstock hängt, entwickelt sich zu einer herausragenden Qualität. Diese Trauben werden selektiert gelesen, damit auch wirklich nur die Besten in den Wein kommen.

Sobald die Trauben ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, beginnen wir mit der Lese. Die meisten werden maschinell geerntet. Die Auslesen und Spätlesen ganz altmodisch von Hand.

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